Lauftreff Schneverdingen freut sich auf das Jahr 2017

 Traditionell haben wir uns wieder am Silvestertag zum Jahresabschlusslauf getroffen. Frei nach Siegfried Fitz „Ich wünsche dir, Zeit zu haben zum Leben“ war Zeit zum Laufen, zum Lachen und um das Jahr Revue passieren zu lassen. Nach der Laufrunde empfing Horst Schröder die Aktiven mit heißem Tee und Punsch. Auch der Berliner ließ nicht lange auf sich warten.

 

Die Lauftreffleiterin Ute Morawetz nutzte die Gelegenheit, für die Aktivitäten im Jahr 2017 zu werben. So lädt der Celler Wasa-Lauf zum Saisonauftakt ein: „2017 steht für die Residenzstadt Celle ganz im Zeichen der Traditionen“. Weit über 20 Jubiläen gilt es in Celle zu feiern – darunter der Celler Wasa-Lauf, der zum 35. Mal stattfindet. So haben sich spontan gleich 10 Läuferinnen und Läufer entschieden, am Jubiläumslauf teilzunehmen.

 

Die internationale Laufreise führt 21 Lauftreffler Ende April zum Halbmarathon nach Meran. Die Perle der Alpen, wie der Kurort oft genannt wird, wurde auf vier Reisen von der Kaiserin Sissi besucht. Die Kurpromenade strahlt noch heute das Meraner Flair der damaligen Zeit aus. Die Pfarrkirche von Meran stammt bereits aus dem Jahr 1302. Seit 2005 fährt die 100 Jahre alte Vinschger Bahn wieder zwischen Meran und Mals und lässt die Besucher die 60 Bahnkilometer erleben.

 

Ein Highlight des Jahres 2017 soll auch der vereinseigene Volkslauf zum Heideblütenfest werden. Er feiert ebenfalls ein kleines Jubiläum. Die 30. Auflage soll einen besonders schönen Rahmen erleben und die Voranmelder für die Langstrecken werden mit einem kleinen Jubiläumspräsent überrascht, solange der Vorrat reicht. Alle Läuferinnen und Läufer aus der Region sollten sich deshalb den 26. August 2017 schon heute in ihren Terminkalender eintragen.

Bericht: Ute Morawetz

 


Erlebnis Köhlbrandbrückenlauf

Bereits zum sechsten Mal fand am Tag der deutschen Einheit dieser besondere Lauf statt. Wann hat man schon Gelegenheit zu Fuß auf der Hauptschlagader des Hafens unterwegs zu sein, auf der sich sonst alltäglich tausende von LKW durch den Stau quälen?

2728 Männer und 1759 Frauen (=4487 Teilnehmer) waren diesmal an drei verschiedenen Startzeiten dabei, an denen jeweils für anderthalb Stunden die Brücke extra für sie voll gesperrt wurde. Die Startzeit um neun wurde wegen der großen Nachfrage zusätzlich eingerichtet. So fand jeweils ein Start um 9, um 12 und um 15 Uhr statt. Die Strecke ist genau 12 Kilometer lang, Start und Ziel ist auf der Ostseite der Brücke am Süd/West-Terminalgelände am Windhukkai, auf der anderen Seite wird direkt hinter der A7 gewendet. Dort liegt auch noch eine Bodenmatte zur Zeitmessung und man bekommt einen Schluck Wasser zu trinken. Dann geht es den gleichen Weg zurück. Es geht also zweimal rauf und zweimal runter. Besonders schön ist der Endabschnitt, weil es vier Kilometer (fast) nur bergab geht. Highlight ist natürlich der traumhafte Ausblick und diese besondere Örtlichkeit, die neue Perspektiven bietet. Ein Bonus ist noch ein musikalisches Trio, das genau am höchsten Punkt der Brücke die Läufer mit Dudelsack-Musik überrascht. Bei gutem Wetter und 17° Aussentemperatur liessen es sich auch zwei Läufer aus dem Schneverdinger Lauftreff nicht nehmen mit dabei zu sein. Elke Tödter meisterte die Strecke in 59:25, Manfred Spiwek lief bei seinem Debüt nach 56:57 min ins Ziel.